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Abschluss Lern Wege
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= Lern Wege Lehrgang zur Erwachsenenbildung im evangelischen Kontext =
= Christsein in der Moderne - Projekt 2026 "Die Alpen im Wandel" =
Günther Dichatschek
[[Inhaltsverzeichnis]]
= Danksagung =
Ich danke der Lehrgangsleitung für die Möglichkeit einer Absolvierung und lege neben grundlegenden Überlegungen das Projekt "Die Alpen im Wandel" vor.
Für Anregungen danke ich meinem Freundeskreis.
Günther Dichatschek
= 1 Einleitung =
"Wer lernt, dazulernt und nicht stehen bleibt, wirkt auf andere jung - egal, ob er zwanzig oder achtzig Jahre alt ist" (Elke GRUBER 2007, 27).
"Ausbildung ohne Bildung führt zu Wissen ohne Gewissen" (Daniel GOEUDEVERT 2001, 5).
* Die Auswahl und Anordnung der Themen beruhen auf der Ausbildungs- und Berufsbiographie sowie persönlicher beruflicher Sozialisation und stellen persönliche Schwerpunktbildungen und Interessenslagen des Autors.
* Der "Lehrgang Lern Wege" ist ein lang gewünschter Ausbildungsgang, Evangelische Erwachsenenbildung im Rahmen Allgemeiner Erwachsenenbildung absolvieren zu können.
* Das Abschlussprojekt versteht sich als Beitrag bei persönlichen Möglichkeiten in diesem Rahmen.
* Einrichtungen und Organisation der Erwachsenen- bzw. Weiterbildung/ EB - WB müssen in einer sich ständig ändernden Gesellschaft bestehen können, um Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen durchführen zu können. Dies bedeutet eine zunehmende nationale (A) und internationale Bedeutung (EU) des quartären Bildungssektors.
* Ebenso konnte der jahrelange Tätigkeits- bzw. Erfahrungsbereich im Bildungsmanagement als Mitglied der Bildungskommission der Generalsynode der Evangelischen Kirche A. und H.B. (2000-2011) und stv. Leiter des "Evangelischen Bildungswerks in Tirol" (2004-2009, 2017-2019) bzw. als Bildungsbeirat (2011-2017) und als Lehrbeauftragter der Universitäten Wien und Salzburg, Lehrerbildner/ PI Tirol und Kursleiter an Salzburger Volkshochschulen eingebracht werden.

http://www.wikiservice.at/upload/NetzwerkGegenGewalt/logo_ngg_col_400.jpg
* Diese Website dient dem Ziel, ein soziales Netzwerk gegen Gewalt aufzubauen. Der Start war im Oktober 2002. Inzwischen hat sich das Netzwerk 2004 thematisch stark zu Bildung erweitert.
* Vernetzungen ergänzen die Bemühungen um pädagogische Herausforderungen.
* Bildungsbereiche in ihrer aktuellen Bedeutung und Vielfalt bestimmen das Wiki - Projekt mit einer Themenvielfalt.
IT - Hinweis
https://www.netzwerkgegengewalt.org/wiki.cgi?NetzwerkGegenGewalt
= 2 Digitales Lernen =
Im Folgenden wird auf die Begrifflichkeit, Wandelphänomene und Bildungssysteme eingegangen.
== 2.1 Einführung =
Als Einstieg in ein interdisziplinäres Themenfeld technologiegestützten Lernens und Lehrens geht es zunächst um Grundbegriffe.
Hilfreich sind deutschsprachige Handbücher als Einführung
* zum Online - Lernen ISSING - KLIMSA 2008,
* zum E - Learning HOHENSTEIN - WILBERS 2002,
* Innovativen Lernsystemen KUHLMANN - SAUTER 2008,
* erziehungswissenschaftlich als Einführung in ein Lehren und Lernen mit Medien STRITTMATTER - NIEGEMANN 2000.
Basis der Studie sind EBNER - SCHÖN 2011 und der Online - Kurs "Digitale Werkzeuge für Erwachsenenbildner*innen" der TU Graz/ CONEDU 2017.
Lerntechnologien bilden zunächst digitale Geräte und Anwendungen zur Unterstützung des Lernens und Lehrens wie
* Präsentationstechnologie (Tageslichtprojektor, Diaprojektor),
* Kommunikationstechnologie (Telefon FAX),
*Computertechnologie (PC, Laptop),
* Internettechnologie (E - Mail, World Wide Web) und
* Sensortechnologien (RFID, GPS bei Mobiltelefonen).
E - Learning - Lern- und Lehrsituationen in Verbindung mit Computer und Internet (häufig Netzwerken)
* Online - Lernen - Lern- und Lehrsituationen für das internet- bzw. intranetgestützte Fernlernen,
* Blended Learning (gemischtes Lernen) - Präsenzunterricht ergänzt mit Online - Phasen,
* Wikis - Lern- und Lehrsituationen mit Inhalten von mehreren Benutzern,. aber nicht gleichzeitig bearbeitbar,
* formal - learning (gesteuertes Lernen), **non - formal - learning (selbstgesteuertes Lernen) und
* informal learning (natürliches Lernen im Alltag),
* lebenslanges Lernen (lifelong learning, lebensbegleitendes Lernen) - lebensumspannendes Lernen und Lehren
Bezugsdiszipline bilden hauptsächlich der pädagogisch - psychologische Bereich und die Informatik.
* Kleinere Fachgebiete bilden die Medienpädagogik, Berufspädagogik, Personalentwicklung, Bildungsmanagement und Organisationsentwicklung.
* Thematisch geht es um eine Einführung, Digitalisierung, technische Übersicht, Fernunterricht, Didaktik, Medienpädagogik, medienbasiertes Lernen, Leistungsbeurteilung und Lernen und Lehren mit Erwachsenen.
* Erkennbar ist die Weite des Themenfeldes durch die Bezugsdiszipline.
== 2.2 Wandelphänomene =
* Das Elektrische (e - Mail, e- Car, AT), Informatorische (i-X, iPad) und Digitale durchdringt immer mehr unser Welt, im Sinne des "uniquituouscomputing" (allgegenwärtiger Computer) bis zum kommunikationsfähigen Chip in der Schilift - Karte und in jedem Produkt. Der Lautsprecher wird zum Spracherkennungs - Endgerät (Alexa), der Kühlschrank der Zukunft "weiß" um einen Inhalt, die personenfreie Supermarkt - Kassa der Zukunft "liest" den Inhalt des Einkaufswagen durch Kommunikation mit den Produkten.
* Das Orwellsche "1984" wird mehrfach übertroffen. Jedes Handy verortet seinen Träger und belauscht tendenziell mit Mikro und Kamera seine Umgebung. Die Smartwatsch/ Fitnessuhr vernimmt jeden Pulsschlag und Schritt der und protokolliert bzw. signalisiert Stress und Schlafqualität.
* Erfindungen oder Ereignisse beeinflussen langfristig eine Entwicklung, oft im Verlauf von Jahrhunderten, auch in Form eines Lebenszyklus. Man denke etwa Acker, Eisen (zeit), Segelschiffahrt und Elektrizität. Auch die Entwicklung und Nutzung des Computers ist mitten in einer stürmischen Entwicklung, deren Ende oft nahe vermutet wird, aber derzeit 2022 weder inhaltlich noch zeitlich voraussehbar ist.
* Digitalisierung als Nutzbarmachung von Computertechnologien ist ein Marathon, ein "moving target", nichts was sich erledigen lässt.
* Veranschaulicht wird diese Entwicklung beispielhaft. Apple setzt beginnend in 2020Q4 mit "Apple Silicon" neue Maßstäbe und schiebt die Grenzen des auf preiswerten Enduser - PC/ Tablets/ Smartphones Machbaren hinaus.
* Durch den Übergang auf 5-nm-Fertigungsprozess noch höher integrierte, leistungs - stärkere, energie -sparsamere und kosten - günstigere CPUs möglich sind.
* CPU wird zur SOC (System on Chip) aufgewertet, zusätzliche Komponenten zur CPU werden hinzugenommen: leistungsfähige GPUs (grafic processor unit) und erstmals spezielle Prozessoren, die ML (machine learning, neuronale Netzwerke wie etwa Spracherkennung und Bilderkennung) hochleistungsfähig unterstützen.
* Im ersten Chip M1 arbeiten auf diese Weise nun 32 Prozessoren parallel. Damit erfolgt ein fast disruptiver Entwicklungssprung, mit einem Anspruch auf Marktführerschaft, der die Konkurrenz (Indel, AMD, Nividia) aufrüttelt und zu massiven Reaktionen/ Innovationen/ Preissenkungen zwingen wird.
* Für ein digitales Lernen und Lehren bedeutet dies einen weiteren Schub in Richtung leistungsfähigerer und preisgünstigerer mobiler Endgeräte in 2021 - 2022, verbunden mit Softwareprodukten wie Lernsoftware mit leichter Einsetzbarkeit und hochwertiger künstlicher Intelligenz.
== 2.3 Bildungssysteme und Digitalisierung =
Bildungssysteme sind träge Systeme, die Entwicklungen hinterherhinken. Das gilt für Österreich im Vergleich zum weltoffenen - kompetitiven (wettbewerbausgerichteten) Deutschland und zur finanzstark - ökonomieverständigen -partizipativdemokratischen Schweiz.
Entsprechend wären notwendig
* eine Reform und Flexibilisierung des Bildungssystems als Ziel an sich (lebensbegleitende Weiterbildung, Weiterqualifizierung Lehrender),
* eine Reform der Inhalte mit transparenter Neubewertung aller Wissensbausteine und Kompetenzen,
* Voraussetzung neuer Fächer und Fächerverbünde,
* ausreichende und gleichmäßig fließende Budgetmittel für eine Digitalisierung der Bildung als Daueraufgabe,
* andere Reformnotwendigkeiten wie Lehrerbildung, Migration und Schularchitektur nicht zu marginalisieren,
* digitale Potenziale mit mehr Partizipation und Zusammenarbeit zu heben und
* Bildung zur Förderung von individuellen Stärken und lebendiger Vielfalt unter Einbeziehung aller Stakeholder einzusetzen.
== 2.4 Literaturhinweise =
Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Reihe Aus Politik und Zeitgeschichte Nr. 18-19/2016, Arbeit und Digitalisierung, Bonn
Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Informationen zur politischen Bildung/ izpb 3/2020, Digitalisierung, Bonn
Dichatschek G. (2019): Medienarbeit. Aspekte zur Weiterbildung im Kontext der Politischen Bildung/ Medienpädagogik -Medienbildung, Saarbrücken
Dichatschek G. (2021): Berufsorientierung -Theorie, Praxis und Handlungsfelder, Aspekte des Überganges von der Schule in die Arbeitswelt, Saarbrücken
Hofmann J. - Kerstin N.- Ritzi Cl.- Wolf J. Schünemann (Hrsg.) (2019): Politik in der digitalen Gesellschaft. Zentrale Problemfelder und Forschungsperspektiven, Bielefeld
Gutachten der Datenethikkommission, Oktober 2019 > https://datenethikkommission.de (27.7.21)
Nassehi A. (2009): Muster: Theorie der digitalen Gesellschaft, München
Otto Ph. - Graf E. (Hrsg.) (2018): 3TH1CS die Ethik der digitalen Zeit, Bonn
Rifkin J. (2005): Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft, Frankfurt/ M.
Rosenbach M. - Stark H. (2014): Der NSA - Komplex. Edward Snowden und der Weg in die totale Überwachung, München
Schmidt J. H. (2018): Social Media, Wiesbaden
= 3 "Die Alpen im Wandel" - Projekt =
== 3.1 Besiedelung und Nutzung des alpinen Raumes =
* Durch die Besiedelung kam es zu kulturellen und wirtschaftlichen Veränderungen, die zum Zwecke der Lebensraumgestaltung und Lebenssicherung tiefgreifende ökologische und sozioökonomische Veränderungen und Umgestaltungen ergaben.
* Rodungen und Bannwälder ergaben kleinräumige Siedlungen und Wirtschaftsräume mit bäuerlichen Familienstrukturen, die in Generationen dachten und planten (vgl. die Landwirtschaft im Alpenraum BÄTZING 2018, 140-145).
* Heute wird ein solches Denken und Handeln gegen die Zerstörung wertvoller Lebensräume empfohlen.
* Oft übersehen wird das Gewerbe und die Industrie, wobei der Übergang europaweit und im gesamten Alpenraum zur Dienstleistungsgesellschaft geht (vgl. BÄTZING 2018, 146-149).
== 3.2 Bäuerliche Kulturlandschaft =
Die Umwandlung in eine bäuerliche Kulturlandschaft hat neben einer sozioökonomischen Bedeutung für die Bergbauern eine biologische in der die Artenvielfalt der Pflanzen- und Tierwelt (vgl. HAID 2005, VIDEK o.J.).
* Der alpine Raum stellt eines der Biodiversitätszentren Europas dar.
* Obwohl der alpine Raum nur zwei Prozent der Fläche Europas bedeckt, beherbergt er rund 40 Prozent der europäischen Pflanzenwelt mit rund 400 Pflanzenarten (vgl. BÄTZING 2018, 62-65).
* Von besonderer Bedeutung ist der Wald in den Alpen (vgl. geschlossene Waldflächen, Bannwald, Waldweide).
* Ebenso gilt der alpine Raum als eine Zone für Wasserreserven (vgl. BÄTZING 2018, 58-61, 164-167).
* In den Alpen gibt es mindestens 30 000 Tierarten.
* Der Klimawandel setzt dieser Vielfalt besonders zu.
== 3.3 Almwirtschaft =
Der alpine Raum gilt als ideale Fläche für die Almwirtschaft (vgl. MAIR 2019, 5; Klimawandel wirkt sich auf Almen aus > https://tirol.orf.at/news/stories/2976847 [20.4.20019], "Dokumentation am Feiertag" Kuh, Schaf, Wolf & Klima > https://tirol.orf.at/tv/stories/3168228/ 13.8. 2022]).
* Die unterschiedliche Nutzung von Nieder-, Mittel- und Hochalmen ist für die bergbäuerliche Bewirtschaftung wesentlich.
* Ebenso bedeutend sind die unterschiedlichen Formen von Rinder-, Stier-, Pferde-, Schaf- und Ziegenalmen.
* Wesentlich sind die Besitzverhältnisse wie Privat-, Genossenschafts-, Servituts- und Gemeindealmen.
* Die Bauweisen unterscheiden Almhütten als Stein- und Holzbauten.
* Für das Almpersonal ist "Kost" (Ernährung), Kleidung, Tracht, Entlohnung und Almleben wesentlich.
* Die Almen gelten seit ihrer wirtschaftlichen Nutzung auch als Kulturraum (vgl. Feste, Lieder und Almsagen - Erholungsraum).
Die Universität Innsbruck erforscht im Projekt Stella hydrologische Verhältnisse im Tiroler Brixental im Almbereich (vgl. https://www.uibk.ac.at/geographie/stella/stella-executive-summary.pdf > Version 2/6.11.2017 [21.12.2018]).
Unterschiedliche Aspekte bei Nutzung ergeben aus dem Interessenskonflikt von Ökonomie und Ökologie.
== 3.4 Alpenraum als Rohstoffquellen =
Der alpine Raum war schon früh ein Gebiet für begehrte Rohstoffquellen, etwa Gold, Silber, Kupfer, Eisen und Salz (vgl. BÄTZING 2015).
* Die Bergbaugebiete wurden zu Handelsknotenpunkten und entwickelten sich in der Folge zu Märkten und Städten (vgl. BÄTZING 2018, 116-123).
* Mit der zunehmenden Besiedelung kam es zu Entwicklungen von Wanderbewegungen notwendiger Arbeitskräfte und kulturell und religiöser Vielfalt (man denke an die Reformationszeit mit der Verbreitung des reformatorischen Glaubens durch Zuwanderung in den Bergbauregionen/ Beispiel Schwaz; vgl. BÄTZING 2018, 124-127).
* Wirtschaftliche Konzentration und in der Folge damit verbunden politische Macht ergaben sich aus den Gewinnen der Nutzung der Bergbauproduktion.
== 3.5 Industrielle Revolution =
Mit Beginn der industriellen Revolution begannen die Städte das Land bzw. den alpinen Raum zu beherrschen.
* Kleinbetriebe verloren an Bedeutung.
* Es begann die Nutzung der große Alpentäler.
* Das Auto, der Lastkraftwagen und die neuen Eisenbahnlinien, mit Tunnelbauten im Gebirge, gewannen in der Folge an Bedeutung und wurden zunehmend notwendig.
* Heute führen die großen Transversalen von Nord nach Süd durch den Alpenraum und verursachen ökologische Probleme, deren Folgen den Lebensraum und die Lebensbedingungen der Bevölkerung belasten (vgl. die Verkehrserschließung des alpinen Raumes BÄTZING 2018, 132-139).
== 3.6 Massentourismus vs. Sanfter Tourismus =
=== 3.6.1 Erschließung des alpinen Raumes =
Die Erschließung des alpinen Raumes war die Grundlage für einen Massentourismus, der zu Beginn des von vorigen Jahrhunderts sich entwickelte (vgl. BÄTZING 2018, 150-159).
* In vielen Tälern war der Tourismus die Grundlage für eine Besiedelung und einen wirtschaftlichen Nutzen.
* Alpine urbane Zentren und Tourismuszentren wurden bzw. werden in diesem Entwicklungsstadium intensiv genützt (vgl. BÄTZING 2018, 160-163).
* Problembereiche gibt es, wenn der Tourismus in Gebiete vorstößt, die für keine Besiedelung geeignet sind.
* Fragen treten bei der Gestaltung des Tourismus mit Millionen Gästen auf, wenn Erlebnislandschaften in einem sensiblen Raum verlangt und geplant werden.
* Der Nutzen für einen Großteil der Bevölkerung ist fraglich (vgl. überdimensionale Infrastrukturen, hoher Strom- und Wasserverbrauch, hohe Müllkapazitäten, teure Baugründe, Verkehrschaos)
* Gefordert sind Steuerungsmechanismen, um Raumordnungspläne und regionale Entwicklungen abstimmen zu können.
=== 3.6.2 Freizeitverhalten =
In diesem Zusammenhang ist etwa das zunehmende Freizeitverhalten der Bevölkerung im alpinen Raum zu sehen (vgl. BÄTZING 2018, 24-27).
* Der Drang, die alpine Landschaft zu genießen, bringt für das Wild - man denke allein in Tirol gibt es rund einen Bestand von 200 000 Tieren - in Unruhe, damit können die notwendigen Abschusszahlen jährlich nicht erfüllt werden.
* Es bedarf funktionierender Steuerungsmachanismen zwischen der Jägerschaft und den Tourismusverbänden (vgl. https://tirol.orf.at/news/stories/2953841/ [18.12.2018]).
* Im Wintertourismus steigt der Druck durch den Klimawandel.
* Gebiete sollen erschlossen werden, die bis jetzt Rückzugsräume waren (vgl. Freizeitparks im Hochgebirge BÄTZING 2018, 194 - 205).
* Heute bildet der alpine Raum das Ziel von rund 120 Millionen Gästen.
* Zu beachten sind Bemühungen um einen Naturschutz als Erhaltung der Realität im alpinen Raum (vgl. BÄTZING 2018, 168-169).
* Die Erhaltung und Förderung von Nationalparks mit Naturbeobachtungen, Vermehrung des biologischen Wissens und einer Erhaltung von geschützten Großräumen verdient vermehrt Beachtung.
=== 3.6.3 Alpine Vereine =
Die nationalen und internationalen alpinen Vereine mit rund 2 Millionen Mitgliedern erhalten den größten Teil der Wege und Hütten unter immer mehr erschwerten Bedingungen.
Sie sind abhängig von Subventionen der öffentlichen Hand und eines freiwilligen Engagements ("Ehrenamtlichkeit").
Dies bedeutet die Basis für einen alpinen Tourismus, der einen sanften Tourismus bildet.
Zudem gilt das Engagement als ein der großen Gemeinwesen - Projekte.
Zu beachten sind überlaufende Berghütten der Mitglieder, Gefahren im Hochgebirge werden oftmals unterschätzt.
* Verband Alpiner Vereine Österreichs (VAVÖ)
* Alpenverein Südtirol (AVS)
* Alpine Association of Slovenia
* Club 4000
* Club Alpin francais
* Club Alpino Italiano (CAI)
* Deutscher Alpenverein (DAV)
* Österreichischer Alpenverein (ÖAV)
* Naturfreunde Deutschland
* Naturfreunde Österreich
* Naturfreunde Schweiz
* Österreichischer Bergführerverband
* Österreichischer Touristenclub
* Schweizer Alpenclub
== 3.7 Reflexion =
=== 3.7.1 Zukunft des alpinen Raumes =
Für die Politische Bildung ist die Frage nach der Zukunft des alpinen Raumes eine wesentliche Fragestellung.
"Wenn die Entwicklung der Alpen so weitergeht wie bisher, dann werden die letzten noch erhaltenden Kulturlandschaften in absehbarer Zeit allmählich verschwinden und die Alpen werden ausschließlich aus verwaldeten und verstädterten Regionen bestehen" (BÄTZING 2018, 210).
=== 3.7.2 Zielsetzungen =
Zielsetzungen wären in Anlehnung an HAID (2005) und BÄTZING (2018)
1 eine Aufwertung als dezentraler Lebens- und Wirtschaftsraum,
2 in Anbindung an eine Modernisierung Europas die Erhaltung des alpinen Raumes als Freiraums mit eigenständiger Entwicklung,
3 dies bedeutet die Nutzung der wertvollen Ressourcen (etwa regionstypischer Qualitätsprodukte/ Viehwirtschaft, Acker - und Obstbau, Holz, Energienutzung),
4 einen Umbau des Tourismus zur Nutzung der Regionalwirtschaft (vgl. Alpintourismus/ Bewertung und Wandel > http://m.bpb.de/apuz/25886/alpentourismus-bewertung-und-wandel?p=all [2.2.2019]),
5 schnelleres Internet mit dezentralen Arbeitsplätzen,
6 neue Kulturlandschaften mit Schutz des Lebensraumes. Dazu bedarf es einer spezifischen Infrastruktur und Stützung, Betreuung und Beratung von Gemeinwesenprojekten,
7 den Ausbau von schulischen und außerschulischen Bildungseinrichtungen,
8 Versorgung mit Medizineinrichtungen und Krankenbetreuung,
9 Sozialbetreuung für Jugend und Senioren,
10 ausreichender Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr und einen tauglichen Verkehrsverbund,
11 ausreichende Verwaltungseinheiten,
12 Möglichkeiten von Arbeitsräumen,
13 Stützung und Förderung Berglandwirtschaft,
14 Schaffung von Freizeiträumen und
15 die vermehrte Beachtung der Bedeutung der Alpenkonvention zur Wahrung europäischer Interessen an den Alpen ist einzumahnen (vgl. Transitverkehr, Wassernutzung, Erholungsraum/ Schutzräume - Naturschutz - Nationalparks).
== 3.8 Literaturhinweise =
Alpenkonvention (2013): Nachhaltiger Tourismus in den Alpen, 4. Alpenzustandsbericht, Innsbruck
Bätzing W. (2015): Die Alpen - Geschichte und Zukunft einer europäischen Kulturlandschaft, München
Bätzing W. (2018): Die Alpen. Das Verschwinden einer Kulturlandschaft, Darmstadt
Dichatschek G. (2018): Didaktik der Politischen Bildung. Theorie, Praxis und Handlungsfelder der Fachdidaktik der Politischen Bildung, Saarbrücken
Haid H. (1986): Vom alten Leben. Vergehende Existenz-und Arbeitsformen im Alpenbereich, Rosenheim
Haid H. (2005): Neues Leben in den Alpen. Initiativen, Modelle und Projekte der Bio - Landwirtschaft, Wien - Köln -Weimar
Heinich - Böll - Stiftung/ Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland/ Le Monde Diplomatique (2019): Agrar - Atlas 2019. Daten und Fakten zur EU - Landwirtschaft, Berlin
Hungerbühler A. (2014): Könige der Alpen. Zur Kultur des Bergführerberufs, Bielefeld
Kastler U. (2018): In den Alpen gibt es keine heile Welt, in: Salzburger Nachrichten, 13. Dezember 2018, 19
Luger K.-Rest Fr. (Hrsg.) (2018): Alpenreisen. Erlebnis, Raumtransformation, Imigation, Innsbruck - Wien - Bozen
Mair B. (2019): Zwischen Heimat und Erholung, in: Tiroler Tageszeitung, 15. 4.2019, 5
Mathieu J. (2015): Die Alpen. Raum - Kultur - Geschichte, Stuttgart
Pfeiffenberger A. (2019): Das Risiko auf dem Berg wird unterschätzt, in: Salzburger Nachrichten, 8. Jänner 2019, 1
Vitek E. (o.J.): Die Pflanzenwelt der österreichischen Alpen, Naturhistorisches Museum, Wien
= 4 Fernlehre =
== 4. 1 Hinweise zum Fernstudium =
Die folgenden Hinweise sollen die Bearbeitung der Texte, des Zugangs zum Internet und der Verständlichkeit einschlägiger Methoden erleichtern.
== 4.2 Schwerpunktsetzung =
Zur Schwerpunktsetzung und einem Textverständnis gehört es, Notizpapier für Stichworte und einen Textmarker bzw. zum Unterstreichen wesentlicher Textteile einen Buntstift zu verwenden. Fragestellungen und wichtige Erkenntnisse können so festgehalten werden.
* In Randspalten können kurze Zusammenfassungen für einen Überblick geschrieben werden.
* Mögliche Aufgabenstellungen helfen, Inhalte besser zu erfassen und einen eigenen Erfahrungsschatz aufzubauen.
* Hilfreich mitunter ist ein Perspektivenwechsel, womit man sich in eine andere Person hineindenkt. Dies erweitert einen Bildungshorizont und ermöglicht einen Lernprozess im Sinne eines Fernstudiums.
* Der Zugang zum Internet oder einem Internetanschluss ermöglicht Recherche und Bearbeitung von Stichworten in Suchmaschinen.
* Nicht zu übersehen ist das Auffinden von Fachliteratur zur Ergänzung der Fernstudienunterlagen.
* Öffentliche Bibliotheken, Fachbibliotheken und Universitätsbibliotheken sind Anlaufstellen für Zusatzliteratur.
== 4.3 Lernplanung =
Die folgenden Ratschläge bzw. Erfahrungen für ein Lernmanagement in einem Fernstudium/ Fernlehre sind allgemein gehalten und bedürfen jedenfalls einer individuellen Lernorganisation.
* Erreichbare Ziele heben die Lernmotivation.
* Dazu bedarf es eines kontinuierlichen Lernprozesses mit der Möglichkeit, Unklarheiten und Fragestellungen in einer Lernbegleitung beantwortet zu bekommen.
* Ein Lernplan erleichtert die Bearbeitung und strafft die Erreichung der Lernziele. Lernen soll Freude machen und letztlich ein Gefühl des Erreichens eines Zieles verschaffen.
* Ein Fernstudium muss machbar und Anregungen für eine spezifisch - thematische Auseinandersetzung ergeben.
* Sinnvoll ist die Nutzung auch als Zusatz bzw. Fortsetzung eines Grundwissens.
== 4.4 Bodelschwingh Studienstiftung Marburg =



== 4.5 Akademie für Ehrenamtlichkeit Berlin =

= 5 Christsein in der Moderne =
== 5.1 Buchprojekte/ Auswahl =
In der Lehr- und Lernentwicklung ergibt sich aus der Netzwerkarbeit in der Verbindung von IT - Autorenbeiträgen, technischer Unterstützung und Autorenbetreuung durch den Verlag die Möglichkeit, Themenbereiche von breitem Interesse als Printmedien in Form von Buchprojekten der Erwachsenenbildung zu publizieren.
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 1 - Lehre und Lernen ISBN 978-620-8-85661-8
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 2 - Anmerkungen zur kulturell - religiösen Kompetenz ISBN 978-620-8-85662-5
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 3 - Menschenbilder ISBN 978-620-8-85663-2
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 4 - Religion und Politik ISBN 978-620-8-85665-6
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 5 - Inklusion - Traumapädagogik - Gewaltprävention ISBN 978-613-6-34987-9
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 6 - Siebenbürgen - Aspekte einer europäischen Kulturregion ISBN 978-620-9-26010-0
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 7 - Erwachsenenbildung - Theorie und Praxis
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 8 - Aspekte einer Bildungsgeschichte
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 9 - Christentum - Protestantismus
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 10 - Aspekte der Oekumene und diakonisches Lernen
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 11 - Religion - Theorie und Handlungsfelder
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 12 - Europa - Politische Bildung
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 13 - Interkulturelle Kompetenz
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 14 - Kirchenmanagement - Kirchenentwicklung
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 15 - Ehrenamtlichkeit
== 5.2 Dokumentation =
=== Evangelische Erwachsenenbildung - Evangelische Arbeitsstelle Fernstudium/ EKD - Comenius Institut Münster =
=== Erwachsenenbildung - Weiterbildungsakademie Österreich Wien =
=== Ökumene - Kardinal König Akademie Wien =
=== Universität Innsbruck =

=== Universität Salzburg - Klagenfurt =
=== Bundesinstitut für Erwachsenenbildung/ bifeb Strobl a.W. =

= 6 Zum Autor =
APS - Lehramt (VS - HS - PL 1970, 1975, 1976), zertifizierter Schülerberater (1975) und Schulentwicklungsberater (1999), Mitglied der Lehramtsprüfungskommission für die APS beim Landesschulrat für Tirol (1993 - 2002)
Absolvent Höhere Bundeslehranstalt für alpenländische Landwirtschaft Ursprung - Klessheim/ Reifeprüfung, Maturantenlehrgang der Lehrerbildungsanstalt Innsbruck/ Reifeprüfung - Studium Erziehungswissenschaft/ Universität Innsbruck/ Doktorat (1985), 1. Lehrgang Ökumene - Kardinal König Akademie/ Wien/ Zertifizierung (2006); 10. Universitätslehrgang Politische Bildung/ Universität Salzburg - Klagenfurt/ MSc (2008), Weiterbildungsakademie Österreich/ Wien/ Diplome (2010), 6. Universitätslehrgang Interkulturelle Kompetenz/ Universität Salzburg/ Diplom (2012), 4. Interner Lehrgang Hochschuldidaktik/ Universität Salzburg/ Zertifizierung (2016) - Fernstudium Grundkurs Erwachsenenbildung/ Evangelische Arbeitsstelle Fernstudium, Comenius - Institut Münster/ Zertifizierung (2018), Fernstudium Nachhaltige Entwicklung/ Evangelische Arbeitsstelle Fernstudium, Comenius - Institut Münster/ Zertifizierung (2020), Onlinekurs Grundkurs - Aufbaukurs/ Theologie für Ehrenamtliche - Kolleg für Gemeindedienst/ Bodelschwingh - Studienstiftung Marburg/ Zertifizierung (2025)
Lehrbeauftragter Institut für Erziehungs- bzw. Bildungswissenschaft/ Universität Wien/ Berufspädagogik - Vorberufliche Bildung VO - SE (1990-2011), Fachbereich Geschichte/ Universität Salzburg/ Lehramt Geschichte - Sozialkunde - Politische Bildung - SE Didaktik der Politischen Bildung (2026-2017)
Mitglied der Bildungskommission der Evangelischen Kirche Österreich (2000-2011), stv. Leiter des Evangelischen Bildungswerks Tirol (2004 - 2009, 2017 - 2019), Mitglied des Evangelischen Bildungswerks Salzburg -Tirol (1924 - heute)
Kursleiter der VHSn Salzburg Zell/ See, Saalfelden und Stadt Salzburg/ "Freude an Bildung" - Politische Bildung (2012 - 2019)
MAIL dichatschek (AT) kitz.net
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Für Anregungen danke ich meinem Freundeskreis.
Günther Dichatschek
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"Wer lernt, dazulernt und nicht stehen bleibt, wirkt auf andere jung - egal, ob er zwanzig oder achtzig Jahre alt ist" (Elke GRUBER 2007, 27).
"Ausbildung ohne Bildung führt zu Wissen ohne Gewissen" (Daniel GOEUDEVERT 2001, 5).
- Die Auswahl und Anordnung der Themen beruhen auf der Ausbildungs- und Berufsbiographie sowie persönlicher beruflicher Sozialisation und stellen persönliche Schwerpunktbildungen und Interessenslagen des Autors.
- Der "Lehrgang Lern Wege" ist ein lang gewünschter Ausbildungsgang, Evangelische Erwachsenenbildung im Rahmen Allgemeiner Erwachsenenbildung absolvieren zu können.
- Das Abschlussprojekt versteht sich als Beitrag bei persönlichen Möglichkeiten in diesem Rahmen.
- Einrichtungen und Organisation der Erwachsenen- bzw. Weiterbildung/ EB - WB müssen in einer sich ständig ändernden Gesellschaft bestehen können, um Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen durchführen zu können. Dies bedeutet eine zunehmende nationale (A) und internationale Bedeutung (EU) des quartären Bildungssektors.
- Ebenso konnte der jahrelange Tätigkeits- bzw. Erfahrungsbereich im Bildungsmanagement als Mitglied der Bildungskommission der Generalsynode der Evangelischen Kirche A. und H.B. (2000-2011) und stv. Leiter des "Evangelischen Bildungswerks in Tirol" (2004-2009, 2017-2019) bzw. als Bildungsbeirat (2011-2017) und als Lehrbeauftragter der Universitäten Wien und Salzburg, Lehrerbildner/ PI Tirol und Kursleiter an Salzburger Volkshochschulen eingebracht werden.
- Diese Website dient dem Ziel, ein soziales Netzwerk gegen Gewalt aufzubauen. Der Start war im Oktober 2002. Inzwischen hat sich das Netzwerk 2004 thematisch stark zu Bildung erweitert.
- Vernetzungen ergänzen die Bemühungen um pädagogische Herausforderungen.
- Bildungsbereiche in ihrer aktuellen Bedeutung und Vielfalt bestimmen das Wiki - Projekt mit einer Themenvielfalt.
IT - Hinweis
https://www.netzwerkgegengewalt.org/wiki.cgi?NetzwerkGegenGewalt
Im Folgenden wird auf die Begrifflichkeit, Wandelphänomene und Bildungssysteme eingegangen.
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Als Einstieg in ein interdisziplinäres Themenfeld technologiegestützten Lernens und Lehrens geht es zunächst um Grundbegriffe.
Hilfreich sind deutschsprachige Handbücher als Einführung
- zum Online - Lernen ISSING - KLIMSA 2008,
- zum E - Learning HOHENSTEIN - WILBERS 2002,
- Innovativen Lernsystemen KUHLMANN - SAUTER 2008,
- erziehungswissenschaftlich als Einführung in ein Lehren und Lernen mit Medien STRITTMATTER - NIEGEMANN 2000.
Basis der Studie sind EBNER - SCHÖN 2011 und der Online - Kurs "Digitale Werkzeuge für Erwachsenenbildner*innen" der TU Graz/ CONEDU 2017.
Lerntechnologien bilden zunächst digitale Geräte und Anwendungen zur Unterstützung des Lernens und Lehrens wie
- Präsentationstechnologie (Tageslichtprojektor, Diaprojektor),
- Kommunikationstechnologie (Telefon FAX),
- Computertechnologie (PC, Laptop),
- Internettechnologie (E - Mail, World Wide Web) und
- Sensortechnologien (RFID, GPS bei Mobiltelefonen).
E - Learning - Lern- und Lehrsituationen in Verbindung mit Computer und Internet (häufig Netzwerken)
- Online - Lernen - Lern- und Lehrsituationen für das internet- bzw. intranetgestützte Fernlernen,
- Blended Learning (gemischtes Lernen) - Präsenzunterricht ergänzt mit Online - Phasen,
- Wikis - Lern- und Lehrsituationen mit Inhalten von mehreren Benutzern,. aber nicht gleichzeitig bearbeitbar,
- formal - learning (gesteuertes Lernen), **non - formal - learning (selbstgesteuertes Lernen) und
- informal learning (natürliches Lernen im Alltag),
- lebenslanges Lernen (lifelong learning, lebensbegleitendes Lernen) - lebensumspannendes Lernen und Lehren
Bezugsdiszipline bilden hauptsächlich der pädagogisch - psychologische Bereich und die Informatik.
- Kleinere Fachgebiete bilden die Medienpädagogik, Berufspädagogik, Personalentwicklung, Bildungsmanagement und Organisationsentwicklung.
- Thematisch geht es um eine Einführung, Digitalisierung, technische Übersicht, Fernunterricht, Didaktik, Medienpädagogik, medienbasiertes Lernen, Leistungsbeurteilung und Lernen und Lehren mit Erwachsenen.
- Erkennbar ist die Weite des Themenfeldes durch die Bezugsdiszipline.
2.2 Wandelphänomene |  |
- Das Elektrische (e - Mail, e- Car, AT), Informatorische (i-X, iPad) und Digitale durchdringt immer mehr unser Welt, im Sinne des "uniquituouscomputing" (allgegenwärtiger Computer) bis zum kommunikationsfähigen Chip in der Schilift - Karte und in jedem Produkt. Der Lautsprecher wird zum Spracherkennungs - Endgerät (Alexa), der Kühlschrank der Zukunft "weiß" um einen Inhalt, die personenfreie Supermarkt - Kassa der Zukunft "liest" den Inhalt des Einkaufswagen durch Kommunikation mit den Produkten.
- Das Orwellsche "1984" wird mehrfach übertroffen. Jedes Handy verortet seinen Träger und belauscht tendenziell mit Mikro und Kamera seine Umgebung. Die Smartwatsch/ Fitnessuhr vernimmt jeden Pulsschlag und Schritt der und protokolliert bzw. signalisiert Stress und Schlafqualität.
- Erfindungen oder Ereignisse beeinflussen langfristig eine Entwicklung, oft im Verlauf von Jahrhunderten, auch in Form eines Lebenszyklus. Man denke etwa Acker, Eisen (zeit), Segelschiffahrt und Elektrizität. Auch die Entwicklung und Nutzung des Computers ist mitten in einer stürmischen Entwicklung, deren Ende oft nahe vermutet wird, aber derzeit 2022 weder inhaltlich noch zeitlich voraussehbar ist.
- Digitalisierung als Nutzbarmachung von Computertechnologien ist ein Marathon, ein "moving target", nichts was sich erledigen lässt.
- Veranschaulicht wird diese Entwicklung beispielhaft. Apple setzt beginnend in 2020Q4 mit "Apple Silicon" neue Maßstäbe und schiebt die Grenzen des auf preiswerten Enduser - PC/ Tablets/ Smartphones Machbaren hinaus.
- Durch den Übergang auf 5-nm-Fertigungsprozess noch höher integrierte, leistungs - stärkere, energie -sparsamere und kosten - günstigere CPUs möglich sind.
- CPU wird zur SOC (System on Chip) aufgewertet, zusätzliche Komponenten zur CPU werden hinzugenommen: leistungsfähige GPUs (grafic processor unit) und erstmals spezielle Prozessoren, die ML (machine learning, neuronale Netzwerke wie etwa Spracherkennung und Bilderkennung) hochleistungsfähig unterstützen.
- Im ersten Chip M1 arbeiten auf diese Weise nun 32 Prozessoren parallel. Damit erfolgt ein fast disruptiver Entwicklungssprung, mit einem Anspruch auf Marktführerschaft, der die Konkurrenz (Indel, AMD, Nividia) aufrüttelt und zu massiven Reaktionen/ Innovationen/ Preissenkungen zwingen wird.
- Für ein digitales Lernen und Lehren bedeutet dies einen weiteren Schub in Richtung leistungsfähigerer und preisgünstigerer mobiler Endgeräte in 2021 - 2022, verbunden mit Softwareprodukten wie Lernsoftware mit leichter Einsetzbarkeit und hochwertiger künstlicher Intelligenz.
Bildungssysteme sind träge Systeme, die Entwicklungen hinterherhinken. Das gilt für Österreich im Vergleich zum weltoffenen - kompetitiven (wettbewerbausgerichteten) Deutschland und zur finanzstark - ökonomieverständigen -partizipativdemokratischen Schweiz.
Entsprechend wären notwendig
- eine Reform und Flexibilisierung des Bildungssystems als Ziel an sich (lebensbegleitende Weiterbildung, Weiterqualifizierung Lehrender),
- eine Reform der Inhalte mit transparenter Neubewertung aller Wissensbausteine und Kompetenzen,
- Voraussetzung neuer Fächer und Fächerverbünde,
- ausreichende und gleichmäßig fließende Budgetmittel für eine Digitalisierung der Bildung als Daueraufgabe,
- andere Reformnotwendigkeiten wie Lehrerbildung, Migration und Schularchitektur nicht zu marginalisieren,
- digitale Potenziale mit mehr Partizipation und Zusammenarbeit zu heben und
- Bildung zur Förderung von individuellen Stärken und lebendiger Vielfalt unter Einbeziehung aller Stakeholder einzusetzen.
2.4 Literaturhinweise |  |
Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Reihe Aus Politik und Zeitgeschichte Nr. 18-19/2016, Arbeit und Digitalisierung, Bonn
Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Informationen zur politischen Bildung/ izpb 3/2020, Digitalisierung, Bonn
Dichatschek G. (2019): Medienarbeit. Aspekte zur Weiterbildung im Kontext der Politischen Bildung/ Medienpädagogik -Medienbildung, Saarbrücken
Dichatschek G. (2021): Berufsorientierung -Theorie, Praxis und Handlungsfelder, Aspekte des Überganges von der Schule in die Arbeitswelt, Saarbrücken
Hofmann J. - Kerstin N.- Ritzi Cl.- Wolf J. Schünemann (Hrsg.) (2019): Politik in der digitalen Gesellschaft. Zentrale Problemfelder und Forschungsperspektiven, Bielefeld
Gutachten der Datenethikkommission, Oktober 2019 > https://datenethikkommission.de (27.7.21)
Nassehi A. (2009): Muster: Theorie der digitalen Gesellschaft, München
Otto Ph. - Graf E. (Hrsg.) (2018): 3TH1CS die Ethik der digitalen Zeit, Bonn
Rifkin J. (2005): Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft, Frankfurt/ M.
Rosenbach M. - Stark H. (2014): Der NSA - Komplex. Edward Snowden und der Weg in die totale Überwachung, München
Schmidt J. H. (2018): Social Media, Wiesbaden
3 "Die Alpen im Wandel" - Projekt |  |
3.1 Besiedelung und Nutzung des alpinen Raumes |  |
- Durch die Besiedelung kam es zu kulturellen und wirtschaftlichen Veränderungen, die zum Zwecke der Lebensraumgestaltung und Lebenssicherung tiefgreifende ökologische und sozioökonomische Veränderungen und Umgestaltungen ergaben.
- Rodungen und Bannwälder ergaben kleinräumige Siedlungen und Wirtschaftsräume mit bäuerlichen Familienstrukturen, die in Generationen dachten und planten (vgl. die Landwirtschaft im Alpenraum BÄTZING 2018, 140-145).
- Heute wird ein solches Denken und Handeln gegen die Zerstörung wertvoller Lebensräume empfohlen.
- Oft übersehen wird das Gewerbe und die Industrie, wobei der Übergang europaweit und im gesamten Alpenraum zur Dienstleistungsgesellschaft geht (vgl. BÄTZING 2018, 146-149).
3.2 Bäuerliche Kulturlandschaft |  |
Die Umwandlung in eine bäuerliche Kulturlandschaft hat neben einer sozioökonomischen Bedeutung für die Bergbauern eine biologische in der die Artenvielfalt der Pflanzen- und Tierwelt (vgl. HAID 2005, VIDEK o.J.).
- Der alpine Raum stellt eines der Biodiversitätszentren Europas dar.
- Obwohl der alpine Raum nur zwei Prozent der Fläche Europas bedeckt, beherbergt er rund 40 Prozent der europäischen Pflanzenwelt mit rund 400 Pflanzenarten (vgl. BÄTZING 2018, 62-65).
- Von besonderer Bedeutung ist der Wald in den Alpen (vgl. geschlossene Waldflächen, Bannwald, Waldweide).
- Ebenso gilt der alpine Raum als eine Zone für Wasserreserven (vgl. BÄTZING 2018, 58-61, 164-167).
- In den Alpen gibt es mindestens 30 000 Tierarten.
- Der Klimawandel setzt dieser Vielfalt besonders zu.
3.3 Almwirtschaft |  |
Der alpine Raum gilt als ideale Fläche für die Almwirtschaft (vgl. MAIR 2019, 5; Klimawandel wirkt sich auf Almen aus > https://tirol.orf.at/news/stories/2976847 [20.4.20019], "Dokumentation am Feiertag" Kuh, Schaf, Wolf & Klima > https://tirol.orf.at/tv/stories/3168228/ 13.8. 2022]).
- Die unterschiedliche Nutzung von Nieder-, Mittel- und Hochalmen ist für die bergbäuerliche Bewirtschaftung wesentlich.
- Ebenso bedeutend sind die unterschiedlichen Formen von Rinder-, Stier-, Pferde-, Schaf- und Ziegenalmen.
- Wesentlich sind die Besitzverhältnisse wie Privat-, Genossenschafts-, Servituts- und Gemeindealmen.
- Die Bauweisen unterscheiden Almhütten als Stein- und Holzbauten.
- Für das Almpersonal ist "Kost" (Ernährung), Kleidung, Tracht, Entlohnung und Almleben wesentlich.
- Die Almen gelten seit ihrer wirtschaftlichen Nutzung auch als Kulturraum (vgl. Feste, Lieder und Almsagen - Erholungsraum).
Die Universität Innsbruck erforscht im Projekt Stella hydrologische Verhältnisse im Tiroler Brixental im Almbereich (vgl. https://www.uibk.ac.at/geographie/stella/stella-executive-summary.pdf > Version 2/6.11.2017 [21.12.2018]).
Unterschiedliche Aspekte bei Nutzung ergeben aus dem Interessenskonflikt von Ökonomie und Ökologie.
3.4 Alpenraum als Rohstoffquellen |  |
Der alpine Raum war schon früh ein Gebiet für begehrte Rohstoffquellen, etwa Gold, Silber, Kupfer, Eisen und Salz (vgl. BÄTZING 2015).
- Die Bergbaugebiete wurden zu Handelsknotenpunkten und entwickelten sich in der Folge zu Märkten und Städten (vgl. BÄTZING 2018, 116-123).
- Mit der zunehmenden Besiedelung kam es zu Entwicklungen von Wanderbewegungen notwendiger Arbeitskräfte und kulturell und religiöser Vielfalt (man denke an die Reformationszeit mit der Verbreitung des reformatorischen Glaubens durch Zuwanderung in den Bergbauregionen/ Beispiel Schwaz; vgl. BÄTZING 2018, 124-127).
- Wirtschaftliche Konzentration und in der Folge damit verbunden politische Macht ergaben sich aus den Gewinnen der Nutzung der Bergbauproduktion.
3.5 Industrielle Revolution |  |
Mit Beginn der industriellen Revolution begannen die Städte das Land bzw. den alpinen Raum zu beherrschen.
- Kleinbetriebe verloren an Bedeutung.
- Es begann die Nutzung der große Alpentäler.
- Das Auto, der Lastkraftwagen und die neuen Eisenbahnlinien, mit Tunnelbauten im Gebirge, gewannen in der Folge an Bedeutung und wurden zunehmend notwendig.
- Heute führen die großen Transversalen von Nord nach Süd durch den Alpenraum und verursachen ökologische Probleme, deren Folgen den Lebensraum und die Lebensbedingungen der Bevölkerung belasten (vgl. die Verkehrserschließung des alpinen Raumes BÄTZING 2018, 132-139).
3.6.1 Erschließung des alpinen Raumes |  |
Die Erschließung des alpinen Raumes war die Grundlage für einen Massentourismus, der zu Beginn des von vorigen Jahrhunderts sich entwickelte (vgl. BÄTZING 2018, 150-159).
- In vielen Tälern war der Tourismus die Grundlage für eine Besiedelung und einen wirtschaftlichen Nutzen.
- Alpine urbane Zentren und Tourismuszentren wurden bzw. werden in diesem Entwicklungsstadium intensiv genützt (vgl. BÄTZING 2018, 160-163).
- Problembereiche gibt es, wenn der Tourismus in Gebiete vorstößt, die für keine Besiedelung geeignet sind.
- Fragen treten bei der Gestaltung des Tourismus mit Millionen Gästen auf, wenn Erlebnislandschaften in einem sensiblen Raum verlangt und geplant werden.
- Der Nutzen für einen Großteil der Bevölkerung ist fraglich (vgl. überdimensionale Infrastrukturen, hoher Strom- und Wasserverbrauch, hohe Müllkapazitäten, teure Baugründe, Verkehrschaos)
- Gefordert sind Steuerungsmechanismen, um Raumordnungspläne und regionale Entwicklungen abstimmen zu können.
3.6.2 Freizeitverhalten |  |
In diesem Zusammenhang ist etwa das zunehmende Freizeitverhalten der Bevölkerung im alpinen Raum zu sehen (vgl. BÄTZING 2018, 24-27).
- Der Drang, die alpine Landschaft zu genießen, bringt für das Wild - man denke allein in Tirol gibt es rund einen Bestand von 200 000 Tieren - in Unruhe, damit können die notwendigen Abschusszahlen jährlich nicht erfüllt werden.
- Es bedarf funktionierender Steuerungsmachanismen zwischen der Jägerschaft und den Tourismusverbänden (vgl.
https://tirol.orf.at/news/stories/2953841/ [18.12.2018]).
- Im Wintertourismus steigt der Druck durch den Klimawandel.
- Gebiete sollen erschlossen werden, die bis jetzt Rückzugsräume waren (vgl. Freizeitparks im Hochgebirge BÄTZING 2018, 194 - 205).
- Heute bildet der alpine Raum das Ziel von rund 120 Millionen Gästen.
- Zu beachten sind Bemühungen um einen Naturschutz als Erhaltung der Realität im alpinen Raum (vgl. BÄTZING 2018, 168-169).
- Die Erhaltung und Förderung von Nationalparks mit Naturbeobachtungen, Vermehrung des biologischen Wissens und einer Erhaltung von geschützten Großräumen verdient vermehrt Beachtung.
3.6.3 Alpine Vereine |  |
Die nationalen und internationalen alpinen Vereine mit rund 2 Millionen Mitgliedern erhalten den größten Teil der Wege und Hütten unter immer mehr erschwerten Bedingungen.
Sie sind abhängig von Subventionen der öffentlichen Hand und eines freiwilligen Engagements ("Ehrenamtlichkeit").
Dies bedeutet die Basis für einen alpinen Tourismus, der einen sanften Tourismus bildet.
Zudem gilt das Engagement als ein der großen Gemeinwesen - Projekte.
Zu beachten sind überlaufende Berghütten der Mitglieder, Gefahren im Hochgebirge werden oftmals unterschätzt.
- Verband Alpiner Vereine Österreichs (VAVÖ)
- Alpenverein Südtirol (AVS)
- Alpine Association of Slovenia
- Club 4000
- Club Alpin francais
- Club Alpino Italiano (CAI)
- Deutscher Alpenverein (DAV)
- Österreichischer Alpenverein (ÖAV)
- Naturfreunde Deutschland
- Naturfreunde Österreich
- Naturfreunde Schweiz
- Österreichischer Bergführerverband
- Österreichischer Touristenclub
- Schweizer Alpenclub
3.7 Reflexion |  |
3.7.1 Zukunft des alpinen Raumes |  |
Für die Politische Bildung ist die Frage nach der Zukunft des alpinen Raumes eine wesentliche Fragestellung.
"Wenn die Entwicklung der Alpen so weitergeht wie bisher, dann werden die letzten noch erhaltenden Kulturlandschaften in absehbarer Zeit allmählich verschwinden und die Alpen werden ausschließlich aus verwaldeten und verstädterten Regionen bestehen" (BÄTZING 2018, 210).
3.7.2 Zielsetzungen |  |
Zielsetzungen wären in Anlehnung an HAID (2005) und BÄTZING (2018)
1 eine Aufwertung als dezentraler Lebens- und Wirtschaftsraum,
2 in Anbindung an eine Modernisierung Europas die Erhaltung des alpinen Raumes als Freiraums mit eigenständiger Entwicklung,
3 dies bedeutet die Nutzung der wertvollen Ressourcen (etwa regionstypischer Qualitätsprodukte/ Viehwirtschaft, Acker - und Obstbau, Holz, Energienutzung),
4 einen Umbau des Tourismus zur Nutzung der Regionalwirtschaft (vgl. Alpintourismus/ Bewertung und Wandel > http://m.bpb.de/apuz/25886/alpentourismus-bewertung-und-wandel?p=all [2.2.2019]),
5 schnelleres Internet mit dezentralen Arbeitsplätzen,
6 neue Kulturlandschaften mit Schutz des Lebensraumes. Dazu bedarf es einer spezifischen Infrastruktur und Stützung, Betreuung und Beratung von Gemeinwesenprojekten,
7 den Ausbau von schulischen und außerschulischen Bildungseinrichtungen,
8 Versorgung mit Medizineinrichtungen und Krankenbetreuung,
9 Sozialbetreuung für Jugend und Senioren,
10 ausreichender Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr und einen tauglichen Verkehrsverbund,
11 ausreichende Verwaltungseinheiten,
12 Möglichkeiten von Arbeitsräumen,
13 Stützung und Förderung Berglandwirtschaft,
14 Schaffung von Freizeiträumen und
15 die vermehrte Beachtung der Bedeutung der Alpenkonvention zur Wahrung europäischer Interessen an den Alpen ist einzumahnen (vgl. Transitverkehr, Wassernutzung, Erholungsraum/ Schutzräume - Naturschutz - Nationalparks).
3.8 Literaturhinweise |  |
Alpenkonvention (2013): Nachhaltiger Tourismus in den Alpen, 4. Alpenzustandsbericht, Innsbruck
Bätzing W. (2015): Die Alpen - Geschichte und Zukunft einer europäischen Kulturlandschaft, München
Bätzing W. (2018): Die Alpen. Das Verschwinden einer Kulturlandschaft, Darmstadt
Dichatschek G. (2018): Didaktik der Politischen Bildung. Theorie, Praxis und Handlungsfelder der Fachdidaktik der Politischen Bildung, Saarbrücken
Haid H. (1986): Vom alten Leben. Vergehende Existenz-und Arbeitsformen im Alpenbereich, Rosenheim
Haid H. (2005): Neues Leben in den Alpen. Initiativen, Modelle und Projekte der Bio - Landwirtschaft, Wien - Köln -Weimar
Heinich - Böll - Stiftung/ Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland/ Le Monde Diplomatique (2019): Agrar - Atlas 2019. Daten und Fakten zur EU - Landwirtschaft, Berlin
Hungerbühler A. (2014): Könige der Alpen. Zur Kultur des Bergführerberufs, Bielefeld
Kastler U. (2018): In den Alpen gibt es keine heile Welt, in: Salzburger Nachrichten, 13. Dezember 2018, 19
Luger K.-Rest Fr. (Hrsg.) (2018): Alpenreisen. Erlebnis, Raumtransformation, Imigation, Innsbruck - Wien - Bozen
Mair B. (2019): Zwischen Heimat und Erholung, in: Tiroler Tageszeitung, 15. 4.2019, 5
Mathieu J. (2015): Die Alpen. Raum - Kultur - Geschichte, Stuttgart
Pfeiffenberger A. (2019): Das Risiko auf dem Berg wird unterschätzt, in: Salzburger Nachrichten, 8. Jänner 2019, 1
Vitek E. (o.J.): Die Pflanzenwelt der österreichischen Alpen, Naturhistorisches Museum, Wien
4 Fernlehre |  |
Die folgenden Hinweise sollen die Bearbeitung der Texte, des Zugangs zum Internet und der Verständlichkeit einschlägiger Methoden erleichtern.
4.2 Schwerpunktsetzung |  |
Zur Schwerpunktsetzung und einem Textverständnis gehört es, Notizpapier für Stichworte und einen Textmarker bzw. zum Unterstreichen wesentlicher Textteile einen Buntstift zu verwenden. Fragestellungen und wichtige Erkenntnisse können so festgehalten werden.
- In Randspalten können kurze Zusammenfassungen für einen Überblick geschrieben werden.
- Mögliche Aufgabenstellungen helfen, Inhalte besser zu erfassen und einen eigenen Erfahrungsschatz aufzubauen.
- Hilfreich mitunter ist ein Perspektivenwechsel, womit man sich in eine andere Person hineindenkt. Dies erweitert einen Bildungshorizont und ermöglicht einen Lernprozess im Sinne eines Fernstudiums.
- Der Zugang zum Internet oder einem Internetanschluss ermöglicht Recherche und Bearbeitung von Stichworten in Suchmaschinen.
- Nicht zu übersehen ist das Auffinden von Fachliteratur zur Ergänzung der Fernstudienunterlagen.
- Öffentliche Bibliotheken, Fachbibliotheken und Universitätsbibliotheken sind Anlaufstellen für Zusatzliteratur.
4.3 Lernplanung |  |
Die folgenden Ratschläge bzw. Erfahrungen für ein Lernmanagement in einem Fernstudium/ Fernlehre sind allgemein gehalten und bedürfen jedenfalls einer individuellen Lernorganisation.
- Erreichbare Ziele heben die Lernmotivation.
- Dazu bedarf es eines kontinuierlichen Lernprozesses mit der Möglichkeit, Unklarheiten und Fragestellungen in einer Lernbegleitung beantwortet zu bekommen.
- Ein Lernplan erleichtert die Bearbeitung und strafft die Erreichung der Lernziele. Lernen soll Freude machen und letztlich ein Gefühl des Erreichens eines Zieles verschaffen.
- Ein Fernstudium muss machbar und Anregungen für eine spezifisch - thematische Auseinandersetzung ergeben.
- Sinnvoll ist die Nutzung auch als Zusatz bzw. Fortsetzung eines Grundwissens.
4.4 Bodelschwingh Studienstiftung Marburg |  |


5 Christsein in der Moderne |  |
5.1 Buchprojekte/ Auswahl |  |
In der Lehr- und Lernentwicklung ergibt sich aus der Netzwerkarbeit in der Verbindung von IT - Autorenbeiträgen, technischer Unterstützung und Autorenbetreuung durch den Verlag die Möglichkeit, Themenbereiche von breitem Interesse als Printmedien in Form von Buchprojekten der Erwachsenenbildung zu publizieren.
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 1 - Lehre und Lernen ISBN 978-620-8-85661-8
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 2 - Anmerkungen zur kulturell - religiösen Kompetenz ISBN 978-620-8-85662-5
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 3 - Menschenbilder ISBN 978-620-8-85663-2
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 4 - Religion und Politik ISBN 978-620-8-85665-6
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 5 - Inklusion - Traumapädagogik - Gewaltprävention ISBN 978-613-6-34987-9
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 6 - Siebenbürgen - Aspekte einer europäischen Kulturregion ISBN 978-620-9-26010-0
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 7 - Erwachsenenbildung - Theorie und Praxis
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 8 - Aspekte einer Bildungsgeschichte
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 9 - Christentum - Protestantismus
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 10 - Aspekte der Oekumene und diakonisches Lernen
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 11 - Religion - Theorie und Handlungsfelder
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 12 - Europa - Politische Bildung
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 13 - Interkulturelle Kompetenz
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 14 - Kirchenmanagement - Kirchenentwicklung
Beiträge zur Evangelischen Erwachsenenbildung 15 - Ehrenamtlichkeit
5.2 Dokumentation |  |
Ökumene - Kardinal König Akademie Wien |  |

Universität Salzburg - Klagenfurt |  |

6 Zum Autor |  |
APS - Lehramt (VS - HS - PL 1970, 1975, 1976), zertifizierter Schülerberater (1975) und Schulentwicklungsberater (1999), Mitglied der Lehramtsprüfungskommission für die APS beim Landesschulrat für Tirol (1993 - 2002)
Absolvent Höhere Bundeslehranstalt für alpenländische Landwirtschaft Ursprung - Klessheim/ Reifeprüfung, Maturantenlehrgang der Lehrerbildungsanstalt Innsbruck/ Reifeprüfung - Studium Erziehungswissenschaft/ Universität Innsbruck/ Doktorat (1985), 1. Lehrgang Ökumene - Kardinal König Akademie/ Wien/ Zertifizierung (2006); 10. Universitätslehrgang Politische Bildung/ Universität Salzburg - Klagenfurt/ MSc (2008), Weiterbildungsakademie Österreich/ Wien/ Diplome (2010), 6. Universitätslehrgang Interkulturelle Kompetenz/ Universität Salzburg/ Diplom (2012), 4. Interner Lehrgang Hochschuldidaktik/ Universität Salzburg/ Zertifizierung (2016) - Fernstudium Grundkurs Erwachsenenbildung/ Evangelische Arbeitsstelle Fernstudium, Comenius - Institut Münster/ Zertifizierung (2018), Fernstudium Nachhaltige Entwicklung/ Evangelische Arbeitsstelle Fernstudium, Comenius - Institut Münster/ Zertifizierung (2020), Onlinekurs Grundkurs - Aufbaukurs/ Theologie für Ehrenamtliche - Kolleg für Gemeindedienst/ Bodelschwingh - Studienstiftung Marburg/ Zertifizierung (2025)
Lehrbeauftragter Institut für Erziehungs- bzw. Bildungswissenschaft/ Universität Wien/ Berufspädagogik - Vorberufliche Bildung VO - SE (1990-2011), Fachbereich Geschichte/ Universität Salzburg/ Lehramt Geschichte - Sozialkunde - Politische Bildung - SE Didaktik der Politischen Bildung (2026-2017)
Mitglied der Bildungskommission der Evangelischen Kirche Österreich (2000-2011), stv. Leiter des Evangelischen Bildungswerks Tirol (2004 - 2009, 2017 - 2019), Mitglied des Evangelischen Bildungswerks Salzburg -Tirol (1924 - heute)
Kursleiter der VHSn Salzburg Zell/ See, Saalfelden und Stadt Salzburg/ "Freude an Bildung" - Politische Bildung (2012 - 2019)
MAIL dichatschek (AT) kitz.net
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